EIN MEER VON LÜGEN

Achtet mal auf die Kommunikation und die Massnahmen der regierenden Obrigkeiten in der Schweiz, Deutschland und Österreich (ich beschränke mich mal auf den deutschsprachigen Raum…). Es herrscht das Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche, dabei werden wir non-stop aufs Übelste belogen und manipuliert.

Es begann bereits im Frühjahr. Die Lockdowns wurden angeordnet, als die Fallzahlen bereits erheblich am Sinken waren. Unser K&K-Nachbar Österreich ging in einen noch härteren Menschenwegsperr-Mechanismus (als wir), als 8% (acht) der Intensivbetten belegt waren. Man durfte nicht mal auf einer Parkbank sitzen, alleine wohlverstanden. Ein Pfarrer, der eine letzte Ölung verabreichte, wurde mit 3000€ gebüsst. Gefakte Bilder aus New York (CBS entschuldigte sich dafür!) und eine unseriöse und total inkomplette Berichterstattung aus Bergamo heizten die Panikstimmung im Wissen (und der Absicht) der Regierenden an. Ein völlig überforderter Daniel Koch, der im grössten «Stress» seine neue eigene Consulting-Firma vorbereitete und auch nach Monaten noch nicht weiss, was ein cT-Wert ist, irrte herum und tat vor dem Aaresprung Grass abbeissen. Zombie-Apokalypse-Propheten wie Christian Althaus, Panik-Prof Aguzzi, Andreas Cerny, Marcel Salathé, Isabella Eckerle, die Walz aus der Pfalz, Niels Ferguson et al. prophezeiten uns fast mittelalterliche Pestzustände.

Kaum waren die ersten Lockerungen da, wurden die Griffel gespitzt, um die zweite Welle herbeizuschreiben. Am 26. Juni bei null Erkrankungen und kaum positiven Tests wurden diese kostenlos, um den Nachschub an Testmaterial ja nicht zu mindern. Am 6. Juli Maskenpflicht im CH-ÖV. Am 19. August bei 35° Maskenpflicht in Basler Läden, verordnet vom zentralistische Hilfsbundesrat Engelberger. Von diesem Moment an wechselte der Schwarze Peter des Ansteckungsdrachen regelmässig: Von den Schulkindern, zu den Reise-Rückkehrern, zu den Reiserückkehrern aus dem Balkan, zu denjenigen aus Ougadougou (komisch, irgendwann lasen wir in einer NZZ am Sonntag, dass das BAG immer wusste, dass Quarantäne für Reiserückkehrer nichts bringt, warum dann also diese überflüssigen Freiheitsberaubungen?), zu den Restaurants, Bars, Clubs, zu den Joggern, den zu schnellen Rollator-Alten, die durch überhöhte Geschwindigkeit zu viel Aerosole aufwirbelten und darum im Heim bleiben mussten. Dann waren es die Schwyzer Jodler, später die Appenzeller Heiratswilligen und auch die paarungsbereiten Lavahamster mutierten im Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote zu Super-Spreadern. Als alles mehr oder weniger ergebnislos durch die Mange gezogen worden war, landete der Corona-Drache zu Hause bei den Familien. Gewisse Bundesländer wollten Kinder für die Quarantäne zu Hause im Zimmer kontaktlos einsperren oder gar in Institutionen wegsperren lassen.

Grosskotzig verkündete der Glatzkopf im Mai: «Wir können Corona!» Merde, ou qoui?

Können bedeutet offenbar bei der Taskfurz und den Zipfelkappen in der Regierung nichts Konstruktives machen. Sie hatten ein neues Spielzeug: Die Corona-App von Super Mario ähh Marcel (Salathé). Erinnerte mich an Pokémons. Wie sprach der App-Flüsterer Salathé am 3. Mai 2020: «Weder die Wirtschaft noch die Bevölkerung würden einen 2. Lockdown mittragen». Ganz nach dem Mott: «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern…?»

Und: Spitäler schliessen, Tipps zur Stärkung des Immunsystems unterlassen, auf keinen Fall etwas Optimistisches sagen, ja nicht beruhigen, schauen, dass der Personalmangel in der Intensivpflege spätestens im Herbst garantiert ist und in Deutschland zwischen 4000 und 7000 Betten zwischen Juli und Oktober abbauen. Selbst die regierungshörige Tagesschlau von ARD fragte bereits am 16. Juli 2020 entsetzt: «Wo sind die 7000 bereits mit Steuergeld bezahlten Intensivbetten?» Antwort: Ausstehend, aber wir sind ja erst fünf Monate weiter. Gut Ding will Weile haben, ausser den Impfstoffen, die mit Überschall-Geschwindigkeit eingeführt werden. Fast vergessen: Massnahme-Kritiker vom Verfassungsschutz beobachten lassen, engagierte Primarlehrerinnen entlassen und regierungshörige und -gewaschene Hofnarren wie Patrick Frey, Peach Weber und Emil Steinberger hoffieren, die eigene Kollegen dolchstoss-legendartig in die Pfanne hauen.

Jens Spahn im August: «Wir werden uns mal einiges zu verzeihen haben.»

Jens Spahn am 1. September: «Friseure und ähnliches würden wir mit dem heutigen Wissen nicht mehr schliessen. Es wird keinen zweiten Lockdown geben.» Ich weiss, dass ich nichts weiss, was aber auch viel sein kann. Österreich spricht bereits vom dritten Lockdown.

Der PCR-Test ist längst dahingehend entlarvt, dass er nicht zwischen positiv und infektiös unterscheiden kann. Sogar bestätigt von portugiesischen Gerichten (gehören doch zur EU?) und vom Berliner Senat. Kann er aber doch, denn er ist besser als sein Ruf, aber man müsste den Amplifikationswert, eben den sog. cT-Wert, Herr Koch, angeben, aber dann würde rauskommen, dass mind. 75% der «neuen Coronainfektionen» lediglich positiv sind. Das darf aber nicht sein, denn dann sind wir nicht mehr scharf auf den Impfstoff. Wäre doch schade, jetzt wo unsere Beschützer mit unserem Geld so viel davon eingekauft haben.

Spitäler am Anschlag? Am 14.Dezember beträgt die schweizdurchschnittliche Intensivbettenauslastung 79%. (Quelle: BaZ, ETH). Am 17. Dezember 2020 76%. 2/3 der Kantone sind unter 80%, BL sogar bei 44%, AR bei 33%. (Quelle: Koordinierter Sanitätsdienst der Schweiz, umfasst 150 Akutspitäler! ), am 18.12. 75,2%.  Gleichen Tags macht Gessler 2 mit Somadomina Daisy Sommaruga die Schweiz fast komplett zu und Dagobert Duck-Maurer darf, nein, nicht in den Geldspeicher springen, denn der ist zwischenzeitlich zu leer dafür, in ihn runtersteigen und die Resttaler zählen, denn die Corona-Panzerknacker sind seit Monaten zu Besuch. Irgendwie logisch, oder? Aha, Ihr meint Geschichten aus Taskhausen? Aber, aber…

Dabei lobe ich mir trotzdem die Schweiz. Unsere Heilmittelbehörde SWISS MEDIC, ein Fels in der Brandung der Seriosität, prüft viel strenger, darum erfolgt die Zulassung der Impfstoffe (oder zumindest eines Impfstoffes) viel später als in anderen Ländern – erst nach Weihnachten – also Weihnachten 2020. Das verlängert natürlich die Beobachtungszeit signifikant. Also ich fühl mich in sicheren Händen – impftechnisch. Darum:

Statt Sylvester- lade ich zur Impfparty. Sollte der Ansturm zu gross sein, entscheidet das Los. Eine Neujahrslotterie, wie geil ist denn das, die Ziehung der Impfglücklichen – powered by Biontech, Pfizer, AstraZeneca und Moderna. Nach jeder Zahl einen Great Reset der Ziehmaschine. Urkundspersonen für die Ziehung: Prof. Klaus Schwab und Bill Gates.

Die Rollatoren sind wieder einsam parkiert an den Mauern der Heime, die Alten wieder eingesperrt. «Ist denn scho Weihnachten? Macht nix, passt scho mit dem Skype für Oma.»

Hauptsache: «Wir können Corona!» Beruhigend. Hoffentlich beginnt bald der Schnee auf Psychosistan zu rieseln. Das beruhigt noch mehr.