Lieber Jens, liebe Franziska

Lieber Robert, liebe Barbara

Lieber Daniel

Lieber Lukas Engelberger

Jahrzehntelang waren das Kulturzentrum/die Buchhandlung Bider und

Tanner sowie Robert’s Männermode wunderbare Orte für den kulturellen und textilen Einkauf für meine Familie, speziell für mich. EngagierteMenschen, die nicht nur Kunden verwöhnten, sondern viel teure Mietfläche bewirtschafteten, die Innerstadt belebten und Menschen in anständig bezahlte Arbeit und Brot brachten. Mit meinen Kindern war ich viele Jahre einmal die Woche bei

McDonalds am Bahnhof. Sie durften essen, was sie wollten. Dazu kamen auch die Stadion-Besuche, auch noch im alte Joggeli in der Nati B. Rituale. Wurzeln. Mensch sein. Identität. Heimat. Aber Heimat ist ja schon grenzwertig rechtsradikal…

Dafür möchte ich euch mit meiner Frau Daniela von Herzen danken und wir werden euch immer unterstützen, auch mit kostenlosen Werbehinweisen in unseren youtube-

Videos.

Ich durfte gestern nochmals im Tabourettli/Theater mit meinem Stück «ALPAUFZUG» auftreten…es war ein so emotionaler Abend, am Ende flossen nur noch die Tränen – 

im Publikum, auf und hinter der Bühne.

Ab heute ist das »Fauteuil» wegen zu geschlossen. Mit 50 Leuten kann man keinen Betrieb aufrecht erhalten, unmöglich. Evtl. noch Fremdproduktionen – wenn die Künstler darauf bestehen. Wahrscheinlich Verhandlungssache. Eigentlich aber geschlossen.

Meine Frau Daniela hat am 28.10. im Schnabel zu Abend gegessen: Es war leer. Die lobenden Worte gehen natürlich auch zu Isabelle, der Schnabel-Wirtin und allen engagierten Wirten und Wirtinnen und den Hotels, die noch tapfer geöffnet haben.

Von Daniel kenn ich etwas die Umsatz-Zahlen von McDonalds seit März 20 – oh jeee, die Innerstadt leert sich schon lange…

Der Heimweg gestern Abend war schlimm, eine tote Stadt, es fehlten nur noch die Pestvogelmasken.

Wir sind mit den Massnahmen soweit wie im frühen Mittelalter: Masken, absondern, einsperren. Einfach mehr davon, mit noch grösserem Schaden mittel-und langfristig.

Weiter sind wir nicht, ausser von Partialinteressen aufgefressen wie bei Salathé, eine App durchzudrücken oder bei Christian Althaus oder Karl Lauterbach, dem Herr der Fliegen, ihre mediokren und dürftigen Karrieren neu zu  lancieren – mit unsäglich falschen Prognosen und menschenverachtendem und lebensverneinenden Geschwurbel.

In London ist es Neil Ferguson vom Imperial College, der für seine weltweiten Phantastereien jetzt offenbar immerhin die Professur verloren hat. Dem gelockten Drosten aus Berlin wird es mit seiner unkorrekt eingegebenen Dissertation, (die jegliche damals geltende Promotionsordnung in mehreren Bereichen verletzt und damit zur Aberkennung der Diss führen müsste) und nie geschriebenen Habilitation bald auch so gehen – die juristische Schlinge zieht sich mehr und mehr um ihn zu. Fällt er, fällt der von ihm am PC nach wenigen Tagen Anfang Januar 2020 zusammengeschusterte PCR-Test und damit die Panik-Diagnostik. Und viele, die diesem Treiben wie Süchtige nach der Dosiserhöhung «Fallzahlen» blind vertraut haben.

Angela Merkel regiert nicht mehr, sondern zittert nur noch und ist offenbar definitiv von ihrer SED- und FDJ-Vergangenheit eingeholt. Restphysikalische und kybernetische Systemkenntnisse dürfen bei ihr angezweifelt werden.

Resultat: Lockdown ab 2.11. «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.» Dauer: Ende November. Dann waren wir noch nicht mal in der Grippezeit…

Die BaZ (wie erstaunlich…aber lobenswert!) hat gestern schon vom Umsatzeinbruch in der Innerstadt auf Seite 1 geschrieben.

Politiker und staatlich gekaufte Medien (da sie sonst untergehen würden) werden nicht müde, zu berichten, dass sich die Konsumenten an die Masken gewöhnt hätten. Eine infame Unwahrheit! Der Präsident von pro Innerstadt ist zudem offenbar zu einem Bären mutiert und in tiefsten Vorwinterschlaf verfallen…

Heute Do, 29.10. laufe ich um 10 durch das Spalentor und die Spalenvorstadt/Altstadt zu meinem Zahnarzt an der Aeschenvorstadt.

Er behandelt mich kostenlos, als Dank für meinen seit mehr als sieben Monaten kritischen Einsatz gegen teilweise mehr alsunverständliche und von jeder Evidenz befreite Corona-Massnahmen. Als erstes sehe ich in der «Spale» 6 Polizisten. Ich denke:

«Kann jetzt aber nicht sein, Maskenkontrolle? Null Personendichte?» Nein, es ist eine Velokontrolle… Heute. Am Tag nach dem«Slow-Down» (kein Kommentar zu diesem Begriff). Fingerspitzengefühl? Vergiss es, es sind doch nur diese bald eh geimpften, gechippten, versklavten BürgerInnen. Sogar TV SRF (es wird schwarzen Schnee schneien!) hat mittlerweile den Zusammenhang zwischen Impfen und ID2020 erkannt!

Bis dato war Verschwörer und Aluhutträger, wer so was äusserte. Unter anderem der Schreibende.

Die Stadt wirkt leer, einige wenige unterwegs, mit und ohne Maske, die meisten tragen sie total hygienekonform unter dem Kinn, ganz nach Empfehlung von Wolfgang Schäuble im d’tschen Bundestag: «Nicht an und ausziehen, alle dreissig Minuten unters Kinn ziehen.» Spahn, der Bankjunge, interveniert nicht, er nickt es ab. Hygieneregeln? Schutzkonzepte?

Ein Wort zum sakrosankten PCR-Test: Er ist besser als sein Ruf, jawohl, aber die Interpretation ist nicht nur ein Skandal, sondern die alleinige Basis für ein Verbrechen an der Menschheit. Wir könnten ihn, validiert oder nicht, einsetzen, um Positivität von Infektiosität zu unterscheiden. Basis ist der

Cycle threshold, der cT-Wert. Gelehrte streiten sich, ob jemand bereits nach 24 oder 30 Zyklen nicht mehr infektiös ist. (U.a. das RKI) Nehmen wir in dubio pro reo die Zahl dreissig. So weit so gut. In der Schweiz gehen die Labors aber auf 40-45, von einem deutschen Labor in Darmstadt dieselbe Auskunft. Die Aussagen liegen mir schriftlich vor. Und lest bitte mal die Stellungnahme von offizieller Stelle aus St. Gallen. Wer dann noch nicht aufwacht, dem ist nicht zu helfen.

Guten Tag Herr ….

 Nachfolgend die Einschätzung des ZLM (Zentrum für Labormedizin, SG) zur Kenntnisnahme:

 Die Verwendung des Ct-Wertes als Beleg für das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion ist nach unserem Wissen aktuell nicht “best practice”. (Besser ist offenbar schwarz oder weiss…Anmerk. d.Verf) Die Idee ist jedoch theoretisch korrekt. (Aha…) Praktische Erfahrungen bestehen bis jetzt (jedenfalls in der Schweiz) nicht. Um eine homogene Beurteilung zu erlauben wäre eine Standardisierung notwendig, was bisher bei fehlender Verfügbarkeit eines Standardkalibrators nicht möglich ist. (Monatelang den Sommer hindurch lieber Panik machen, aber den Test,der für das ganze Unheil alleine verantwortlich ist, wasserdicht zu machen, nein, nicht möglich…Das muss doch Konsequenzen haben!)

 Das wesentlichstes Problem ist aber, dass die sofortige Umstellung mit den sich daraus ergebenden Veränderungen und zwangsläufig entstehenden Unklarheiten in der jetztigen Situation (bei fehlender Standardisierung) kaum zusätzlich “handlebar” sein dürfte. (Die Situation löst ja auch kaum einschneidende Massnahmen aus)

 Unabhängig von all diesen Überlegungen gibt das ZLM bei Ct-Werten > 35  den Befund als “schwach positiv” an (= nicht mehr infektiös, offenbar Nebensache…), so dass der Einsender diese Information für eine Risikostratifizierung verwenden kann, falls er dies wünscht. (Wie kann man so etwas nicht wünschen??)

 Als zusätzliche Problematik ist zu erwähnen, dass grenzwertig hohe, einmalig festgestellte Ct-Werte keine Unterscheidung erlauben ob es sich um eine Prodromalphase (Infektion zunehmend, Infektiosität kommt) oder um eine abklingende Infektion (Infektiosität geht) handelt. (Ein zweiter Test würde aber die Verlaufsrichtung aufzeigen!!! X-mal günstiger als tagelange Quarantäne!!)

Besten Dank für Ihre Hinweise, die wir gerne aufgenommen haben.

Freundliche Grüsse

Gildo Da Ros

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Gildo Da Ros

Generalsekretär 

Kanton St.Gallen

Gesundheitsdepartement

Generalsekretariat

Oberer Graben 32

9001 St. Gallen

Es ist der Wahnsinn.

Lieber Lukas, (Gratulation zum feinen Wahlergebnis!) ich schreibe hier auf der sachgegenständlichen Ebene an die direkt Betroffen. Das Menschliche dir gegenüber habe ich öffentlich im CLUB/SRF kund getan. Ich flehe dich als Mensch, als Arzt, der sich sieben Monate lang mit seinem kleinen Team nicht gescheut, hat, den Grind hinzuhalten, Abstriche zu machen, Lungen abzuhören, Patienten zu empfangen, ohne dass sie, wie bei einigen Haus- und anderen Ärzten drei oder vier Stunden an den Teststationen anstehen mussten, zu beruhigen, zu behandeln, an. Aber auch als Vater, der du auch einer bist, diese ganze Panikpolitik zu überprüfen und in Frage zu stellen. Basel-Stadt als Ort der Freigeister und Humanisten könnte eine Fackel in diesem viralen Medien-Sturm werden und du zu einem mutigen und weitsichtigen Politiker. Du als Chef der kantonalen Gesundheits-Direktoren-Konferenz hast zumindest einige Fäden dazu in der Hand. Machen wir so weiter, werden meine Grosskinder und deine Kinder und Grosskinder sport- und kulturfrei aufwachsen, vielleicht mit etwas virtuellen Schwachsinn von virtuellen Künstlern, diese produziert in der NeuraLink-Werkstatt von Elon Musk und versandt von Jeff Bezos’ Amazon.

Flattening the curve war gut und recht im März, aber wie lange wollen wir noch Spitäler schliessen und Betten abbauen, um dann bei etwas schärferer RNA-Substanz intervallmässig alles an die Wand fahren? 

Impfstoff? Vergiss es. Wir kennen HIV seit 39 Jahren, auch ein Retrovirus und Impfstoff? Also. Und einen genetischen Impfstoff nach 12-18 Monaten einzuführen, wird zu einem ebensolchen Verbrechen an der Menschheit führen wie die unreflektierte Handhabung des PCR-Tests es jetzt so tut. Irgendwann werden die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen. Tu dir das bitte nicht an.

Das gilt für alle von uns, auch für dich in noch grösserer Verantwortung. Gerne stehe ich dir jederzeit zur Verfügung. Ich bin gegen Ende meiner bescheidenen beruflichen Laufbahn unterwegs und habe nichts zu verlieren, ausser dass ich mir beim Rasieren nie sagen möchte: «Du hast nicht alles Legale versucht – und das als Arzt, der sich mal verpflichtet hat, zu helfen, nach einem tollen, vom Kanton BS bezahlten Studium!» (Der Grund, warum ich mit Ausnahme eines Jahres – Burg i.L. – immer hier Steuern (voraus)bezahle. Dieses Schreiben ist ein verzweifelter legaler Versuch, zu verhindern, dass so vieles kaputt geht. Mein Dank an alle, bis hierher gelesen zu haben!

Es grüsst alle herzlich, aber aufgewühlt, bald hilf- und total perspektivlos, nicht selten schlaflos.

Marco Caimi