„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Arthur Schopenhauer

Liebe Freunde

Ich hoffe, Ihr habt alle den goldigen Herbst geniessen können? Die Temperaturen fallen allmählich, die Tage werden kürzer, das Sonnenlicht wird rarer, nasskaltes Wetter wird auch diesen Spätherbst und Winter nicht ausbleiben.

Der November-Blues hält da und dort Einzug und wird durch die „besinnliche“ Weihnachtszeit manchmal gemildert, manchmal verstärkt. Müdigkeit, Lust- und Antriebslosigkeit machen sich breit, ohne dass es gleich immer ein Burnout oder eine klassische Depression sein muss.

Aber die angebrochene und bevorstehende Jahreszeit ist auch ein idealer Tummelplatz für Erkältungs- und Grippeviren, alleine oder in Folgebegleitung von Bakterien. Wir sind dem aber nicht schutzlos ausgeliefert.

Die Grippeimpfung ist allseits bekannt, wird aber höchst unterschiedlich vertragen. Ich möchte daher mehr auf unsere natürlich im Körper vorhandenen Abwehrkräfte eingehen. Eiweiss-Mangel, Zinkmangel, Eisenmangel sind leistungshemmende Faktoren. Das ist noch einigermassen bekannt. Bei Hormonen, zum Beispiel dem Testosteron, tappen viele im Dunkel, da es von Hausärzten sehr selten bestimmt wird. 

Eklatanter Vitamin D-Mangel

Zappenduster sieht es hingegen beim Vit. D aus, das übrigens auch ein Hormon ist und in der Haut in Zusammenspiel mit Sonnenlicht gebildet wird. Somit wird die Haut zu einer Drüse, einem endokrinen Organ. Entzieht man ihr die Sonne komplett, wird sie krank. Was eine kranke Drüse bedeutet, wissen Sie. Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Brustdrüse, Vorsteherdrüse, Keimzellen. Der Vitamin D-Mangel ist vor allem in den Wintermonaten, auch in der Schweiz, eklatant. Bereits 2012 ergab eine Studie an 776 Luzerner Hausarztpatienten einen Vitamin-D-Mangel von 45,1%. Und jetzt kommt es: Im September! Spezialisten sagen, gestützt auf weitere Studien, dass Ende Sommer die Häufigkeit von Vitamin-D-Mangel 50% erreicht, im März/April aber 80%!!

Hauptsymptome von Vitamin-D-Mangel:

Erhöhte Infektanfälligkeit

Müdigkeit

Leistungsabfall

Stimmungsabfall

Schlafstörungen

Erhöhte Gefahr von Knochenschwund

Warum aber ist das so?

Die Sonne ermöglichte erst das Leben auf der Erde. Die alten Ägypter, eine der am höchsten entwickelten Kulturen, haben die Sonne verehrt.

Nun aber wird sie verteufelt, von der WHO gar als toxisch eingestuft. Natürlich ist das Sonnenlicht ein Januskopf: Viel zu viel kann zum Melanom, dem Hautkrebs, führen. Zu wenig macht aber auch krank. Was kommt Ihnen dabei in den Sinn? Genau – Paracelsus. 

„Alles ist Gift, nichts ist Gift, die Dosis macht’s!“ Leider haben wir oft jegliches Mass verloren: Die einen rösten stundenlang an der Sonne, die anderen schmieren sich neurotisch für 5 Minuten Exposition mit Sonnenschutzfaktor 50 oder mehr zentimeterdick ein.

Kennen Sie Ihren Vitamin D-Vorrat?

Oder der anderer Leistungs- und Krankheitsschutzfaktoren? Keine Hexerei, das zu objektivieren. Dafür gibt es phantastische Labordiagnostik, wir nehmen Ihnen nur das Blut ab und besprechen ausführlich die Resultate und Konsequenzen daraus mit Ihnen und geben Ihnen sämtliche Befunde im Original mit, den diese gehören Ihnen. Wir behalten die Kopie.

Die Resultate liefert uns ein topprofessionelles Labor, das wir vor zwei Wochen vor Ort besichtigen durften. Wir waren beeindruckt. Modernste Apparate und Abläufe, am eindrücklichsten aber: Überall das vier-Augen-Prinzip, das einzige Labor, welches das so handhabt. Grund: Viele wissen gar nicht, wie viele Blutproben verwechselt werden…Vielleicht auch besser so.

Und: Wir haben die Resultate am nächsten Tag. Was sollen wir also mit eigenem  Hexenküchen-Labor herumwursteln?

Wie machst du das eigentlich?

Du bist ja auch nicht mehr der Jüngste. Etwas, das ich oft höre: Eine Praxis führen, Seminare geben, schreiben (wie jetzt zum Beispiel), Kabarett-Stücke verfassen und spielen und noch 50km die Woche laufen. 

Die Antwort ist einfach. Das eine alimentiert das andere mit Freude, der beste Motivator um zu arbeiten. Andere denken dafür dauernd über Überstunden nach. Kann auch glücklich machen.

Und ich kenne meinen Körper, was er braucht und was ihm manchmal fehlt. Denn was ich Ihnen mit diesem Newsletter zumindest theoretisch zumute, mache ich bei mir selbst: Regelmässig messen. Diagnostik. Ich fahre übrigens auch nicht auf die Autobahn, wenn die Benzin-Anzeige auf Reserve steht. Das Armaturenbrett ist Dauerdiagnostik.

Denken Sie mal darüber nach.

Wir sind für Sie da – ohne Unterbruch bis Weihnachten.

Herzlichst und ein tolles Herbstwochenende!

Marco Caimi